Firmengeschichte

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Firma Eifel Eisbär in Monschau Inhaber: Holger Rausch. Kälte-Klimatechnik

Holger Rausch wurde am 05.04.1949 in Kiel geboren.
Nach der Facharbeiterprüfung im September 1968 als Maschinenschlosser bei der Howaldtswerke/Deutsche Werft AG in Kiel hat er noch bis Ende März 1969 als Facharbeiter in diesem Betrieb gearbeitet, bevor er am 07. April 1969 seinen Dienst bei der Bundeswehr antrat. Bereits im Herbst 1969 durchlief er die Grundausbildung für US Klimaanlagen, welche er von April 1970 bis April 1971 weiterführte. Von April 1971 bis September 1975 war er sowohl für die Prüfung, Wartung als auch Instandsetzung von Systemklimaanlagen verantwortlich. In dieser Zeit entwickelte er ein Verfahren zur verkürzten Prüfung der Elektrischen und Kältetechnischen Komponenten. Der von ihm dazu entwickelte und gebaute Prüfstand wurde vom BMVg als Verbesserungsvorschlag anerkannt.
1972 nahm Holger Rausch an einem Lehrgang „Ausbilder der Ausbilder“ an der Wirtschaftsakademie Schleswig-Holstein in Kiel teil.
Im Mai 1979 verfügte sein Dienstherr die Versetzung zum Spezialstab ATV an der Schule der technischen Truppen in Aachen. Hier wurde er als Sachbearbeiter für die Entwicklung, Truppenversuche und Bearbeitung der Bedienungs- und Instandsetzungsvorschriften von Kältetechnischen Anlagen des Heeres eingesetzt. Zu seinen Aufgaben gehörte die unmittelbare Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung der Kältetechnischen Industrie in Deutschland. Bereits 1993 erhielt er die Sachkunde im Sinne der DIN EN 378 für die Bundeswehr. Zusätzlich war er als Sachbearbeiter für Stromerzeugungsanlagen der Bundeswehr mit dem gleichen Aufgabenbereich tätig. 1994 wurde ihm daher auch die Befugnis als Elektrofachkraft im Sinne der VBG 4 zuerkannt.
Im Rahmen der Weiterbildung besuchte Holger Rausch einen Lehrgang bei der Technischen Akademie in Esslingen, Einweisungs-, Prüfungs-, und Instandsetzungslehrgänge für die in der Bundeswehr einzuführenden Geräte, zum Beispiel bei Noske-Kaeser, Hamburg, Firma Weiß Umwelttechnik in Reiskirchen und der Firma Behr in Stuttgart.
Des weiteren bereitete Holger Rausch die Ausbildung für bundeswehreigenes Personal als Instandsetzungsfeldwebel für Kältetechnische Anlagen vor. Dazu gehörte die Festlegung der Ausbildungsvoraussetzungen, der Lehrinhalte, der Geräteausstattung der Lehrwerkstatt und die Werkzeugausstattung der Lehrwerkstatt und der Truppe.
Mit erscheinen des Entwurfes der „FCKW Halon Verbotsverordnung“ wurde Holger Rausch Mitglied der entsprechenden Arbeitsgruppe im BWB, die die Auswirkungen dieser Verordnung auf die Bundeswehr prüfte und erforderliche Maßnahmen einleitete, z.B. die Umrüstung aller bis dahin eingeführten Anlagen von R12 auf R134a und die Anpassung aller Gerätevorschriften auf die neue Norm.
Beim ersten Auslandseinsatz der Bundeswehr in Somalia bildete Holger Rausch Soldaten vor Ort zum Instandsetzungsfeldwebel für Kältetechnische Anlagen aus. Unter anderem setzte er englische Kühl- und Gefrierschränke, kanadische Wasserkühler, italienische Raumkühlanlagen, amerikanische Klimaanlagen des Feldlazarett und internationale Geräte für Transportkälte (Sattelanhänger) in Stand.
Zur Weiterbildung nahm Holger Rausch 1994 an einem Lehrgang „ Retrofit“ an der FH in Karlsruhe teil. 1995 wurde er Hörsaalleiter der Klimaausbildung bei der Technischen Schule des Heeres in Aachen. In dieser Funktion führte er 1995 einen kompletten Lehrgang zur Erlangung der Sachkunde für Kältetechnik in dem Einsatzland Kroatien durch. 1999 führte Holger Rausch die Instandsetzungsgruppe für Klimatechnik in Jugoslawien und war verantwortlich für den Betrieb von ca. 900 Kältetechnischen Anlagen von mehr als 30 verschiedenen Herstellern und die Weiterbildung aller im Ausland eingesetzten Instandsetzungssoldaten der Fachrichtung Kältetechnik. Im Jahr 2001 absolvierte er den Wiederholungslehrgang zum Erhalt der Sachkunde im Sinne der DIN EN 378.